Fakten über Kunstwerke
Benötigen Sie gelegentlich ein ganz bestimmtes Foto?



Jeden Tag werden Millionen von Fotos gemacht.
99.9% davon werden zerstört, ohne dass man sie länger als 3 - 30 Sekunden beachtet hat. Dann brauchen Sie plötzlich ein Foto, das Sie gerade nicht haben, z.B. den Eiffelturm, einen Löwen, ein Kind das mit Tauben spielt. Sie finden es im Internet, aber Ihr Enthusiasmus und Ihre Spontanität sind ruiniert, sobald Sie mit den Copyright-Verträgen konfrontiert werden
Visipix.com sammelt, editiert, indexiert und publiziert Fotos und Kunstwerke unseres kulturelles Erbes für Sie. In Druckqualität und kostenlos.
Orginalwerke und Reproduktionen
Ganz einfach: Vor allem die Steuerzahler finanzieren die Kultur und geben die Kontrolle an das Kultur-Establishment. Gut so. Ausgezeichnete Museen bewahren das Weltkulturerbe. Es ist durchaus natürlich, dass die Institutionen ihre Territorien abgrenzen.

Die Rechte zum fotografieren, reproduzieren und zum Gebrauch der Reproduktionen haben aber mit dem Besitz der Orginalwerke überhaupt nichts zu tun. Das Gesetz lautet: 70 Jahre nach dem Tod der Künstler erlöschen alle Urheberrechte und werden Allgemeingut. Ihr und unser Eigentum.

Manche Museen und Privatsammler verlieben sich in Copyrights und die Kontrolle über diese Sammelstücke. Der Öffentlichkeit wird das Fotografieren streng verboten. Visipix.com kümmert sich um die Rechte von uns allen zum freien Zugang der Kunstreproduktionen im Internet.
Die Idee geht herum, wonach jeder, der sich den "heiligen Kunstwerken" nähert, dies durch besondere Kenntnisse rechtfertigen sollte. Man will gar "die Laien" fernhalten. Die Humanisten nähren einen alten Konflikt gegen Technologien und insbesondere das Internet. Louvre and Tate publizieren Sammlungen mit 200x160 Pixel Reproduktionen. Es ist so, als ob Sie die Mona Lisa aus einer Distanz von 30 Metern = 100 Fuss betrachten. Millionen von Menschen fürchten sich davor, Museen zu betreten, denn man könnte entdecken, dass ihre Sünde "von Kunst nichts zu wissen" entdeckt wird. Bei Visipix.com sind alle Menschen, Laien und Experten gleichermassen herzlich willkommen.

Vergleichen Sie Museen und Visipix.com im Internet. Der Prado bietet Ihnen 21 Goyas mit 360 x 360 Pixeln (mittleres Bildformat), Visipix offeriert 427 Werke mit 2500 x 2200 Pixeln. Das Rijksmuseum Amsterdam bietet 34 Rembrandts mit immerhin 1000 x 800 Pixeln, Visipix 187 (bald 410) Werke mit 2500 x 2000 Pixeln. Das Hokusai-Museum Tokyo zeigt ca. 1000 Werke mit 400 x 300 Pixeln, Visipix zeigt 2288 Hokusais mit 3000 x 2000 Pixeln, davon 400 Exklusivitäten die nirgendwo sonst öffentlich zugänglich sind. Die Liste ist lang und wird länger. Schon deshalb, weil Visipix.com anders als die Museen keineswegs auf eigene Bestände beschränkt ist.
Der Louvre wird bald seine gesamten Bestände von 165.000 Werken publizieren. Das Budget beträgt 6 Millionen Euro. Die Grösse der Reproduktionen (von der Direktorin gegenüber Visipix schriftlich bestätigt) beträgt 200 x 160 Pixel. Es handelt sich demnach um einen Katalog von "Fingerabdrücken" zur Identifikation der Bestände. Für das Publikum besteht weder ein Genuss noch eine Nutzbarkeit. Visipix bietet 440.000 Werke mit Standardgrössen von 2000 x 1600 bis 3000 x 2000 Pixel für Ihren maximalen Nutzen.

Visipix.com investierte etwa 500 Arbeitsstunden in die Publikation der weltweit vollständigsten Sammlung aller Werke von Vincent van Gogh (etwa 150 die nicht in Hulskers Liste sind) mit der für uns bestmöglichen Reproqualität.

Van Gogh schrieb, dass er hoffe, dass die Leute einmal all seine gesamten Werke sehen könnten. Im Zusammenhang würden sie dann seine Absichten verstehen. Ich bin ein dutzend Mal durch sein Werk gegangen und jedesmal entdecke ich neue Aspekte. Ich begreife nun, dass seine Werke "Predigten" sind, und dass das Bild von seinem Stuhl mit seiner Tabakspfeife ein sehr spezielles und intimes Genet ist. Ich verstehe, dass er "der Rembrandt der Kartoffelbauern, -schäler und -esser" sein will. Dass er uns von den Gefühlen und der Seele von Zypressen und Olivenbäumen erzählt und sich selber mit Kornfeldern unter der Sonne und unter Wolken identifiziert. Wir wollen Ihnen diese Herrlichkeiten in Ihr Heim bringen. Dabei entfernen wir das 30-Millionen-Dollar Preisschild von seinen "Kartoffelessern". Im Internet geht es um die Ideen in den Kunstwerken, den emotionalen und intellektuellen Gehalt.
Originale haben einen ausgeprägten Fetisch-Charakter, den man "Aura und Authentizität" nennt. In seinem "Musée imaginaire" beschreibt André Malraux, Museen als jene Orte, in die Kunstwerke nur schwerlich passen. Die Werke sind von der Umgebung der Künstler, deren Gefühlen, Schicksalen und Motiven entblösst. An meinem Bildschirm teffe ich die Mona Lisa, wenn mein Zimmer von meiner persönlichen Stimmung erfüllt ist, ich mich richtig konzentrieren und denken kann. Alle Infos über Leonardo, Frau Lisa da Vito und sogar manchmal Herrn da Vito come sind mit einigen Mausklicks greifbar.

Selbstverständlich liegt eine Welt zwischen einer Kathedrale und ihrem Foto. Aber die Visipix-Faksimiles der Mangas von Hokusai sind den Originalen überlegen. Weshalb? Der Scanner hat die perfekte Lichtquelle im richtigen Winkel. Die kleinsten Details des Papiers, der Holzschnitt-Eindrücke und der Tinte sind sichtbar.

Japanische Originale sind für westliche Seh- und Schriftgewohnheiten "links-rechts-verkehrt". Visipix.com bietet die Spiegelfunktion. So und nur so, können wir japanische (allgemein die Kunst des fernen und des nahen Ostens) so sehen wie die Künstler selber.

Überdies: Was unser Gehirn wahrnimmt, ist sehr viel mehr von unseren Umgebungen, Stimmungen, Motiven, Ängsten, Problemen, unserer Liebe und unseren Wünschen geprägt, als davon ob ein Original oder eine Reproduktion vor uns liegt.